4 Tage Feierlichkeiten, ein abwechslungsreiches Programm, unzählige Helfer, viele Sonnenstunden, hervorragende Stimmung, mehrere Jubiläen, ein Verein und ganz viel Musik – soweit die Eckdaten vom Wochenende vom 4. bis zum 7. Juni 2026. Das Motto der Jubiläumsfeier des Musikvereins Binswangen e.V. war oberster Programmpunkt: „175 Jahre – Musik verbindet“.
Am Donnerstag wurden der Abend mit den Wirtshausmusikanten um die Kapelle Massanari, dem Lauterbacher Dreigesang, der Hoigarta-Muse und den Klarischnättra eröffnet. Anschließend übernahm ScheinEilig die Bühne. An diesem Abend wurde klar wie laut es in Binswangen wird, wenn alle gemeinsam singen.

Am Freitag gab es dann Blasmusik der Spitzenklasse von der „Klein-Böhmisch-Gruppierung“ gefolgt von „Alpenblech“. Johannes Hauf hatte den Abend zuerst als Dirigent und dann am Schlagzeug fest in der Hand.

Am Samstag wurde beim Festakt 6 Musikanten für 50 Jahre und 2 Musiker, Konrad Bühler und Eduard Kraus, sogar für 60 Jahre aktives Musizieren von Verbandsvorstand Franz Josef Pschierer geehrt.

Beim anschließenden Sternmarsch, dem Gemeinschaftschor und dem Spielen der Kapellen im Zelt wurde die Verbundenheit durch die Musik gefeiert.

Der Festsonntag startete mit einem feierlichen Gottesdienst, welcher von einem Mittagstisch von „was wois i“ umrahmt wurde.

Am Nachmittag konnte der Nachwuchs Instrumente ausprobieren, sich schminken oder Glitzertattoos machen lassen, bunte Ballone wurden gezaubert und zukünftige Musikmäppchen wurden bemalt. Den Ton gaben an diesem Nachmittag die Jugendkapellen aus Zusamaltheim, Haunsheim / Lauingen, Gundelfingen, Fristingen-Kicklingen / Dillingen und die Jugend-Festkapelle Binswangen an.


Den Abschluss der Festtage bildete die Blaskapelle aus Unterthürheim.
Der Musikverein Binswangen e.V. bedankt sich bei allen Sponsoren, Unterstützern, Helfern, Besuchern und den befreundeten Kapellen für gesellige musikalische Stunden und einen gut gefüllten Dorfplatz über die Festtage hinweg. 175 Jahre Musik, Gemeinschaft und Vereinsleben – so kann es weitergehen.
Text: Selina Schwab